Frankreich und Deutschland haben sich auf eine gemeinsame Position zur Zukunft des Verbrennermotors geeinigt. Beide Regierungen haben am Freitag bekanntgegeben, dass sie eine Aufweichung des für 2035 geplanten faktischen Verbots für Neuwagen erwägen. Die Vereinbarung ermöglicht mehr Flexibilität bei der Dekarbonisierung der Automobilindustrie.
Die Vereinbarung umfasst auch eine Erhöhung der Anforderungen für den Anteil in Europa produzierter Autobauteile. Die Regierungen wollen den Anteil europäischen Ursprungs schrittweise steigern. Zudem planen sie Investitionsanreize und einen klaren Ausbauplan für Elektrofahrzeuge. Die Maßnahmen sollen die Autobranche unterstützen und gleichzeitig die Dekarbonisierung fördern.
Die Entscheidung folgt auf eine Protestwelle junger Menschen in Europa. In mehreren italienischen Städten sowie in Frankreich und Albanien fordern junge Menschen mehr Investitionen in öffentliche Schulen. Die Proteste zeigen, dass die Zukunftsperspektiven für junge Menschen in Europa eine Rolle spielen. Die gemeinsame Position der beiden Länder könnte eine Antwort auf diese Forderungen sein.
























