Kinder und Jugendliche, die sich mit Gesundheitsfragen an KI-Systeme wenden, zeigen häufiger Anzeichen für psychische Beeinträchtigungen, wie eine US-Studie zeigt. Die Forscher beobachteten, dass junge Menschen, die Gesundheitsinformationen von KI erhalten, häufiger Angst, Depressionen oder Unruhe zeigen. Die Studie umfasste über 2.000 Teilnehmer im Alter von 12 bis 25 Jahren.

Die Forscher stellten fest, dass die Nutzung von KI zur Gesundheitsberatung mit einem erhöhten Risiko für psychische Belastungen verbunden ist. Die Befürchtungen der Jugendlichen umfassen oft falsche Diagnosen oder ungenaue Informationen. In einigen Fällen führte das Vertrauen in KI-Systeme zu einer Verringerung der Kommunikation mit Ärzten.

Die Studie wurde im Rahmen einer umfassenden Gesundheitsforschung durchgeführt. Die Forscher warnen vor der übermäßigen Abhängigkeit von KI bei sensiblen Themen wie psychischer Gesundheit. Sie betonen, dass KI-Systeme zwar nützlich sein können, aber nicht als Ersatz für professionelle medizinische Beratung dienen dürfen. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, die Nutzung von KI in der Gesundheitsversorgung besser zu regulieren.