Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz hat am Sonntag in Kiew einen weiteren Besuch absolviert. Während seiner Aufenthaltszeit in der ukrainischen Hauptstadt griff Russland erneut Brücken an, was zu Drohnenalarmen und Einschlägen führte. Merz betonte in seiner Rede klare Worte und forderte den russischen Präsidenten Wladimir Putin direkt auf, den Krieg zu beenden.

Merz traf sich mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, der weiterhin auf militärische Unterstützung von Deutschland hofft. Selenskyj betonte, dass er nicht aufgebe und weiterhin auf den Marschflugkörper Taurus hoffe, der Ziele bis zu 500 Kilometer entfernt präzise treffen kann. Merz bestätigte, dass Deutschland weiterhin militärische Hilfen an die Ukraine liefert.

Zusätzlich betonte Merz in seiner Rede die Bedeutung der Stabilität der deutschen Bundesregierung. Er warf innenpolitischen Kritikern vor, dass eine instabile Regierung «unermessliche Folgen» haben könnte. In einer klaren Haltung appellierte Merz an die Zivilbevölkerung der Ukraine und forderte Putin erneut auf, die Angriffe einzustellen.

Der Besuch von Merz in Kiew erfolgte trotz warnender Botschaften aus Moskau. Die deutsche Botschaft und die EU-Botschaft blieben in Kiew. Merz betonte, dass Deutschland seine Unterstützung für die Ukraine weiterhin festhält. Die Situation bleibt spannend, da Russland weiterhin militärische Aktionen in der Ukraine durchführt.