Nahost-Experte Guido Steinberg kritisiert die US-Position im Jemen als unklug. In der Sendung „ZiB 2“ betonte er, dass die USA den Krieg im Jemen bereits innerhalb eines Monats aufgegeben hätten. Laut Steinberg hätten die USA bereits eine Milliarde Dollar an Munition im Jemen verbrannt. Er sieht kaum Chancen für die USA, gegen die Houthi-Miliz zu gewinnen.

Steinberg betont, dass die Houthi-Miliz militärisch stärker geworden sei. Saudi-Arabien, das im Jemen militärisch engagiert ist, sei in einer schwachen Lage. Der Experte warnt vor weiteren US-Einsätzen, da die USA den Krieg im Jemen nicht effektiv führen könnten. Er sieht in der aktuellen Situation keine klare Strategie der USA.

Der US-Präsident Trump hatte im Jemen einen Kriegseinsatz unterstützt, doch nach kurzer Zeit den Krieg aufgegeben. Steinberg kritisiert dies als Fehlentscheidung. Er warnt, dass die US-Position im Jemen nicht stabil sei und die Region weiterhin in Unruhe gerate. Die Houthi-Miliz profitiere von der Schwäche der USA und Saudi-Arabiens.