Am Sonntag wurde der internationale Flughafen der saudiarabischen Hauptstadt Riad erneut Ziel eines Angriffs der Huthi-Miliz. Laut Berichten wurden mindestens zwölf Menschen getötet, zehn weitere verletzt. Die Angriffe fanden in der Nacht statt und wurden mit Raketen und Drohnen durchgeführt. Die saudische Regierung hat die Huthi-Miliz für den Angriff verantwortlich gemacht.
Die Huthi-Miliz hat nach dem Angriff auf Riad eine Gegenreaktion angekündigt. Sie drohten mit einer weiteren Eskalation des Konflikts. Saudi-Arabien fühlt sich von den USA im Stich gelassen und sucht nach neuen Verbündeten. Die Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche, die sich derzeit in Riad aufhält, kann ihre Rückreise nicht antreten, da die Situation an der Flughafeneinrichtung unklar ist.
Der Konflikt zwischen Saudi-Arabien und der Huthi-Miliz im Jemen hat sich in den letzten Monaten verschärft. Die Huthi-Miliz hat in der Vergangenheit bereits mehrere Angriffe auf saudische Ziele verübt, wobei immer wieder Verletzte und Tote zu beklagen waren. Saudi-Arabien hat in der Folge mehrere Gegenangriffe auf Huthi-Ziele im Jemen durchgeführt. Die Huthi-Miliz hat inzwischen auch moderne Waffen wie Raketen und Drohnenboote eingesetzt, was den Konflikt weiter verschärft. Die Situation bleibt hochbrisant und könnte sich in den kommenden Tagen weiter verschlimmern.





















