Nigeria hat in den letzten Wochen den Export von Kerosin nach Europa über die Straße von Hormus wieder gestartet. Dieser Transport, der bislang aufgrund von Sicherheitsbedenken und hohen Kosten unterbrochen war, wird nun wieder als möglich angesehen. Die Exporte von Diesel und Kerosin, die Europa benötigt, sind in dieser Phase jedoch weiterhin eingeschränkt.
Die Rückkehr des Kerosin-Transports erfolgt im Kontext steigender Nachfrage in Europa, wo die Versorgungssicherheit mit fossilen Brennstoffen unter Druck steht. Nigeria, das derzeit der zweitgrößte Ölexporteur der Welt ist, nutzt die Straße von Hormus als Schlüsselroute für den Export von Rohölkraftstoffen. Der Weg über die Straße von Hormus ist jedoch aufgrund der politischen Unruhen im Golfraum und der hohen Transportkosten ein Risikogeschäft.
Der Kerosin-Export über Hormus war im vergangenen Jahr mehrere Monate eingestellt worden, da Sicherheitsbedenken und Unruhen die Logistik erschweren. Die Wiedereröffnung des Transports zeigt, dass Nigeria versucht, seine Rolle als Energieversorger für Europa zu stärken. Gleichzeitig bleibt der Diesel-Export weiterhin eingeschränkt, da die Infrastruktur und die Sicherheitslage für diesen Transport nicht ausreichend sind. Die Situation bleibt also unklar, und die Zukunft der Ölversorgung in Europa hängt von der Stabilität im Region ab.


























