Netanjahu bleibt knapp vorne bei israelischen Parlamentswahlen. Nach Auszählung von rund 77 Prozent der Stimmen verzeichnet der rechtsreligiöse Block von Premierminister Benjamin Netanjahu 54 Sitze in der Knesset. Sein Herausforderer Gadi Eisenkot aus dem ehemaligen Militär erreicht 49 Sitze. Eine klare Mehrheit wäre für eine Regierungsbildung erforderlich, wofür 61 Sitze nötig wären.
Die Auszählung der Stimmen läuft noch, doch bereits jetzt beginnt das Rennen um die beste Startposition bei der Regierungsbildung. Die arabischen Parteien boten am Mittwoch ihre Unterstützung an, um Netanjahu zu entmachten. Die Situation bleibt unklar, und die Knesset könnte erneut auf Neuwahlen zusteuern.
Die Wahl galt auch als Referendum über Netanjahu und seine Politik. Doch die Israelis haben keine klare Antwort gegeben. Die politische Landschaft bleibt tief gespalten. US-Präsident Donald Trump betonte nach der Wahl die Bedeutung seiner Unterstützung für Netanjahu.
Die Ergebnisse zeigen, dass Netanjahu knapp vorn liegt, doch die Bildung einer Regierung bleibt ungewiss. Die Situation könnte sich weiter verschärfen, und neue Kämpfe im Iran-Krieg werden nicht ausgeschlossen. Die Zukunft der israelischen Politik bleibt unklar.






















