Der Bundesrat hat am 15. Oktober 2026 das „Power to Players Act“ verabschiedet. Das Gesetz legt fest, dass Spieler ab sofort das Recht auf Besitz von Spielen haben. Zuvor war es üblich, dass Spieler lediglich eine Lizenz erhielten.
Das Gesetz verpflichtet Entwickler, Spieler bei der Weitergabe von Spiel-Daten zu unterstützen. Spieler können nun Daten wie Spielprogress, Charaktereinstellungen oder Kaufhistorie zwischen Geräten übertragen. Zudem müssen Entwickler eine offene API- Schnittstelle bereitstellen, um den Datenaustausch zu ermöglichen.
Das Gesetz wurde nach langen Diskussionen im Bundesrat und im Deutschen Bundestag verabschiedet. Es folgt auf eine Initiative der Digitalen Selbstbestimmung, die von der Bundesregierung unterstützt wurde. Die Initiative hatte das Ziel, die Rechte der Nutzer im digitalen Raum zu stärken.
Das „Power to Players Act“ gilt ab dem 1. Januar 2027. Es gilt für alle Spiele, die in Deutschland veröffentlicht werden. Entwickler haben bis zum 31. Dezember 2026 Zeit, ihre Systeme anzupassen.
Die Initiative wurde von der Bundesregierung als Teil der Digitalstrategie begrüßt. Sie soll die Transparenz im digitalen Spielbereich erhöhen und die Rechte der Spieler stärken.




























