Rechtsextreme haben in Berlin Historiker angegriffen, wie die Nachrichtenagentur ntv berichtet. Die Angriffe ereigneten sich in der Nacht auf Dienstag, nachdem die Gruppe eine Demonstration gegen die Verbreitung von Geschichtsrevisionismus organisiert hatte. Zwei Historiker wurden von unbekannten Tätern mit Steinen und Flaschen angegriffen. Einige Zeugen berichteten, dass die Täter in Uniformen erschienen, die an rechtsradikale Organisationen erinnerten.
Die Polizei hat die Ermittlungen eingeleitet und sucht nach Zeugen. Laut ntv wurden die Angriffe in mehreren Städten in Deutschland und international, einschließlich Washington und Brüssel, gemeldet. In Berlin gab es bereits vorher ähnliche Vorfälle, bei denen Historiker und Politiker angegriffen wurden. Die Behörden warnen vor einem Anstieg rechter Gewalt und betonen die Notwendigkeit einer stärkeren Sicherheit für Forscher und Politiker.
Die Angriffe sind Teil eines größeren Trends, bei dem rechte Gruppierungen in Deutschland und Europa vermehrt gegen historische Forschung und politische Vertreter vorgehen. Experten warnen, dass solche Vorfälle die Diskussion über die historische Erinnerung und die politische Bildung beeinträchtigen könnten. Die Situation erfordert eine klare politische Antwort und eine stärkere Unterstützung für Wissenschaftler und Journalisten.





























