US-Präsident Donald Trump hat während der UN-Generalversammlung angekündigt, die Militärpräsenz der USA auf Grönland deutlich auszubauen. Dabei sprach er von einem „beispiellosen Abkommen“ mit Dänemark und Grönland, das den Bau von zwei neuen Militärstützpunkten ermöglichen soll. Die Initiative folgt auf eine Reihe von politischen Entscheidungen, die Trump in seiner Amtszeit getroffen hat, darunter die Vertreibung von Iran-Vertrauten aus der Regierung und die Erhöhung der militärischen Präsenz im Norden.

Trump verteidigte zudem seine Haltung gegenüber dem Iran, indem er behauptete, der Krieg gegen den Iran nach der US-Wahl enden werde. Er bezeichnete den Iran als „Tyrann des Nahen Ostens“ und betonte, er werde niemals zulassen, dass der Iran eine Atomwaffe besitzt. Die Rede fand im Rahmen der UN-Generaldebatte statt, bei der Trump auch eine Wahlkampfrede hielt und die internationalen Beziehungen zu anderen Ländern kritisierte. Die Reaktionen auf seine Aussagen waren gemischt, mit einer Abnahme seiner Beliebtheitswerte, aber auch einer weiteren Unterstützung von seiner eigenen Wählerschaft.