Zwei Hochgeschwindigkeitszüge kollidierten in der Provinz Toledo, Spanien. Mindestens 68 Menschen starben im Unfall. Laut ersten Erkenntnissen spielte menschliches Versagen eine Rolle. Ein Zug stand still, während der andere mit hoher Geschwindigkeit auf ihn zufuhr. Die Kollision ereignete sich auf einer Strecke, die für schnelle Züge zugelassen ist.

Die Ursache des Unfalls wird auf eine falsche Freigabe im Kontrollzentrum zurückgeführt. Laut Berichten war die Zugsicherung ausgefallen, doch der zweite Zug durfte weiterfahren. Gewerkschaften hatten vorher Warnungen ausgesprochen. Der Lokführer wollte am nächsten Tag wegen unsicherer Strecken streiken.

Der spanische König Felipe VI. Brach eine Militärübung ab, um nach Madrid zu fahren. Er äußerte sein Mitgefühl. Die Regierung und Minister sprachen zu den möglichen Ursachen. Es wird untersucht, ob ein menschlicher Fehler oder technische Defekte den Unfall verursacht haben.

Es war das zweite schwere Zugunglück in kurzer Zeit. Die Kollision füllte die Bahnhöfe mit Trauer. Retter und Überlebende beschreiben das Grauen vor Ort. Die Strecke war für schnelle Züge zugelassen, doch die Sicherheit scheiterte. Die Ursachen werden weiter untersucht.