Die Suche nach vermissten Personen nach dem Zugunglück in Spanien ist beendet. Zwei Tage nach dem Unfall, der vor rund 130 Kilometern südlich von Madrid stattfand, wurden alle Suchaktionen eingestellt. Ist die Anzahl der Todesopfer bislang noch nicht abschließend geklärt. Die Unglücksstelle liegt in der Region Andalusien, wo der Zug in eine Schleife geriet und mehrere Waggons in die Luft geschleudert wurden.

Ermittler haben bereits Fahrdatenschreiber geborgen, um eine minutengenaue Rekonstruktion des Unfalls vorzunehmen. Dabei standen insbesondere der Ausfall des LZB (Lokomotiv- und Zugbeeinflussungssystems) sowie Funkanweisungen der Leitstelle in Madrid im Fokus. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen, und die genaue Ursache des Unfalls wird weiter untersucht.

Der Vorfall ist der schwerste Zugunfall in Spanien in den letzten Jahren. In der Vergangenheit gab es ähnliche Unfälle, die auf technische Defekte oder menschliche Fehler zurückgingen. Die Sicherheitsbehörden betonen, dass die Untersuchungen fortgesetzt werden, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern. Die genaue Anzahl der Toten und Verletzten wird voraussichtlich in den kommenden Tagen bekanntgegeben.