Die Ermittler in Spanien haben die Fahrtdatenschreiber aus zwei kollidierenden Hochgeschwindigkeitszügen analysiert. Die Daten sollen Aufschluss über Geschwindigkeiten und mögliche menschliche Fehler geben. Das Sicherungssystem stammt aus Deutschland und gilt als veraltet.

Die Kollision ereignete sich auf einem Abschnitt der Eisenbahnstrecke zwischen Madrid und Barcelona. Laut offiziellen Angaben wurden mindestens drei Passagiere verletzt. Die genaue Ursache der Kollision wird noch geklärt.

Die Unfallstelle liegt in der Region Valencia. Die Eisenbahnbehörde hat eine Untersuchung eingeleitet. Die Daten der Fahrtdatenschreiber sind für die Ermittlungen entscheidend. Die Nutzung des veralteten Sicherungssystems wird kritisch betrachtet.

Die Zugkollision war die erste dieser Art in der Region seit mehreren Jahren. Die Sicherheit der Hochgeschwindigkeitsverbindungen wird nun erneut in den Fokus gerückt. Die Ermittlungen sollen in den nächsten Wochen abgeschlossen werden.