In einer internationalen Operation haben Behörden in Europa und Lateinamerika 95 Verdächtige festgenommen, die sich mit Kindesmissbrauch beschäftigten. Die Ermittlungen führten zu schockierenden Fällen, bei denen Täter über Chatgruppen Missbrauchsdarstellungen verbreiteten.

Die Polizeioperationen, die zwischen März und September durchgeführt wurden, umfassten vier Aktionen, an denen 17 Länder beteiligt waren. Die Ermittler stießen auf Fälle, in denen Täter mit Hunderten Nutzern in Chatgruppen kommunizierten und Missbrauchsdarstellungen verbreiteten.

Die Operation wurde von Interpol koordiniert und setzte sich aus verschiedenen Ländern zusammen. Die Behörden konnten durch die Zusammenarbeit zahlreiche Verdächtige festnehmen und wichtige Beweise sichern. Die Ergebnisse der Ermittlungen zeigen, wie schwerwiegend die Auswirkungen von Kindesmissbrauch im digitalen Raum sein können.