Ai Weiwei warnt vor der Nutzung von KI zur Zensur und Überwachung. Der chinesische Künstler und Aktivist sprach in Belgien über die Gefahren, die mit der zunehmenden Verbreitung künstlicher Intelligenz einhergehen. In einer Rede vor Medien und Publikum betonte er, dass die Privatsphäre der Bürger zunehmend unter Druck gerät. „Wir verlieren unsere Privatsphäre – ohne sie sind wir keine Individuen mehr“, sagte er.

Die Diskussion fand während einer Pressekonferenz im Rahmen der Vorbereitungen für seine große Retrospektive in Belgien statt. Ai Weiwei kritisierte insbesondere die Verwendung von KI-Systemen zur Überwachung und Zensur. Er warnte vor der Gefahr, dass solche Technologien die Freiheit und das Recht auf Meinungsfreiheit untergraben könnten.

Ai Weiwei hat in der Vergangenheit bereits mehrfach kritisiert, wie die chinesische Regierung KI zur Kontrolle der Bevölkerung einsetzt. In Belgien, wo er seit Jahren lebt und arbeitet, betont er, dass die Nutzung von KI in der Öffentlichkeit und im öffentlichen Raum eine besondere Aufmerksamkeit erfordere. Seine Warnung richtet sich nicht nur an Regierungen, sondern auch an Unternehmen und Organisationen, die KI-Technologien entwickeln und anwenden.