Bundeskanzler Friedrich Merz war am 23. Oktober in Kiew mit einer Wirtschaftsdelegation unterwegs. Während der Besuchszeit wurde eine russische Drohne in eine Brücke geschossen. Zwei Personen wurden verletzt. Die Drohne traf die Brücke, die für den Verkehr zwischen verschiedenen Stadtteilen wichtig ist. Die Polizei hat den Vorfall untersucht und die Ursachen der Drohnenattacke ermittelt.

Die Drohne wurde in der Nähe der Brücke abgefeuert und traf den Betonbau. Die Verletzten wurden mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei hat den Vorfall als gezielten Angriff eingestuft. Es gibt keine Hinweise auf eine Verbindung zu terroristischen Gruppen. Die Sicherheitskräfte haben den Bereich um die Brücke abgeriegelt.

Der Vorfall ereignete sich während der Vertragsverhandlungen mit der ukrainischen Regierung. Die Delegation hatte den Besuch mit dem Ziel, Kooperationen im Wert von rund 6,6 Milliarden Euro zu schließen. Merz betonte nach dem Vorfall, dass die Sicherheit der Delegation priorisiert werde. Die ukrainischen Behörden haben den Vorfall gemeldet und die Ermittlungen unterstützt.