Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz hat am Sonntag in Kiew einen Staatsbesuch absolviert. Während seiner Aufenthaltszeit in der ukrainischen Hauptstadt wurden mehrfach Drohnenalarme ausgelöst. Zudem griff Russland Brücken in der Stadt an. Merz äußerte sich scharf zu den Angriffen und forderte Putin direkt auf, den Krieg zu beenden.

Merz traf sich mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Beide diskutierten die militärische Lage sowie die Unterstützung der Ukraine. Selenskyj betonte erneut die Notwendigkeit von Waffenlieferungen, insbesondere des Marschflugkörpers Taurus. Merz bestätigte, dass die deutsche Regierung weiterhin für die Ukraine einsteht.

Zusätzlich war die deutsche Bildungsministerin Karin Prien in Kiew. Sie besichtigte ukrainische Schulen und traf sich mit Lehrkräften. Prien betonte die Bedeutung der Bildung für die Zukunft der Ukraine.

Die Situation in Kiew bleibt angespannt. Die Angriffe auf Brücken und die Drohnenalarme zeigen, dass der Krieg weiterhin aktiv ist. Merz und Selenskyj unterstrichen die Notwendigkeit einer schnellen Entscheidung für die Ukraine. Die deutsche Regierung bleibt in der Ukraine engagiert.