Der Bundeskanzler Friedrich Merz wurde am Dienstag in Kiew von einem Drohnenangriff getroffen, als er mit seiner Wirtschaftsdelegation Gespräche über Kooperationen im Umfang von rund 6,6 Milliarden Euro führte. Eine russische Drohne schlug in eine Brücke ein, wodurch zwei Personen verletzt wurden. Die Sicherheitskräfte reagierten schnell und stellten den Unfallort sicher.

Die Drohne wurde im Bereich der Brücke erfasst, wobei keine weiteren Schäden oder Gefahren für die Umgebung gemeldet wurden. Die Verletzten wurden von medizinischem Personal versorgt und in ein nahes Krankenhaus gebracht. Die genaue Ursache des Angriffs ist derzeit noch unklar. Die deutsche Regierung hat eine Untersuchung angestoßen, um die Hintergründe zu klären.

Der Besuch von Merz in Kiew war Teil einer Reihe von Gesprächen, die auf verstärkte wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Ukraine abzielen. Zuvor hatte Merz der Ukraine zusagt, weitere finanzielle Unterstützung zu gewähren, und betonte die Bedeutung der Kooperation für die Region. Die Sicherheitslage in der Ukraine bleibt weiterhin angespannt, und die deutsche Regierung hat die Situation im Auge.