Die Europäische Union hat am 2. November 2026 im Europäischen Parlament eine Resolution verabschiedet, die strengere Klimaschutzmaßnahmen bis 2035 vorsieht. Die Abstimmung fand im Plenarsaal in Brüssel statt und wurde mit einer Mehrheit von 427 Stimmen für und 186 gegen beschlossen.

Die neue Resolution sieht vor, dass die EU bis 2035 eine Reduktion der Treibhausgasemissionen um mindestens 60 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 erreichen muss. Zudem sollen erneuerbare Energien den Anteil der gesamten Energieversorgung bis 2035 auf mindestens 55 Prozent steigern. Die Maßnahmen umfassen auch eine Verpflichtung für alle Mitgliedstaaten, ihre nationalen Klimastrategien bis 2027 zu aktualisieren.

Die Resolution wurde im Rahmen der jährlichen Klimasitzung des Europäischen Rates verabschiedet. Sie folgt auf eine Reihe von Verhandlungen, in denen die EU-Mitgliedstaaten und die Europäische Kommission auf Druck der Öffentlichkeit und der Umweltorganisationen zusammengewirkt haben. Die neuen Maßnahmen sollen den Klimaschutz in der EU weiter beschleunigen und den globalen Klimaschutz unterstützen. Die Umsetzung der Resolution wird in den nächsten Jahren von der Europäischen Kommission überwacht.