Die britische Wettbewerbsbehörde hat eine Untersuchung gegen Meta eingeleitet. Das Unternehmen wird beschuldigt, neue Regeln zur Nutzung von Medieninhalten für eigene KI-Produkte als „ausbeuterisch“ zu bezeichnen. Die Regeln sollen verhindern, dass Meta Inhalte aus anderen Medien ohne Zustimmung in eigenen Produkten verwendet.

Die Untersuchung konzentriert sich auf die Praxis, bei der Meta Inhalte aus Zeitungen, Fernsehsendungen und anderen Medien in eigenen KI-Modellen trainiert. Laut den Behörden wird dies als unzulässige Nutzung ohne Verlagszustimmung angesehen. Die Regeln sind Teil einer umfassenden Reform der Medienpolitik, die darauf abzielt, die Rechte der Verleger zu schützen.

Die Debatte um KI und Medienrechte hat in Großbritannien in den letzten Monaten an Intensität gewonnen. Viele Medienunternehmen kritisieren, dass KI-Unternehmen wie Meta von den Regeln profitieren, während die Verleger oft nicht ausreichend entlohnt werden. Die britische Regierung hat inzwischen Maßnahmen zur Stärkung der Verlagsrechte in der KI-Industrie angemeldet. Die Untersuchung gegen Meta könnte ein weiterer Schritt in dieser Richtung sein.