Israel steht vor einer Regierungskrise nach der knappen Parlamentswahl. Premierminister Benjamin Netanjahu und sein Herausforderer Gadi Eisenkot verfehlen beide eine klare Mehrheit. Laut aktuellen Auszählungen hat Netanjahus rechtsreligiöser Block 54 der 120 Sitze in der Knesset, Eisenkots Oppositionsbündnis erreicht 49 Sitze. Für eine Regierungsmehrheit sind 61 Sitze nötig.
Netanjahus Likud-Partei wirft den arabischen Parteien Wahlbetrug vor. Die arabischen Parteien bieten jedoch ihre Unterstützung an, um Netanjahu zu entmachten. Die Regierungsbildung wird kompliziert, da weder Netanjahu noch Eisenkot eine klare Mehrheit haben. Netanjahu könnte versuchen, Abgeordnete aus dem gegnerischen Lager zu überzeugen, seine Regierung zu unterstützen.
Die Situation hat Auswirkungen auf die Region. Der Gazastreifen und das Westjordanland sind von der politischen Unsicherheit betroffen. Netanjahu bleibt im Amt, bis eine Regierung gebildet wird. Die politische Landschaft in Israel bleibt unklar, und die Zukunft der Regierung hängt von den Verhandlungen ab.





















