Ein umstrittener Berater des israelischen Premiersministers Benjamin Netanyahu, Srulik Einhorn, wird von der israelischen Justiz unter die Lupe genommen. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf seine Verbindungen zu rechtsnationalen Politikern in Europa sowie mehreren Landesverbänden der CDU. Einhorn gilt als großer Verehrer Netanyahus und hat in der Vergangenheit rechtsnahe Politiker beraten. Die Justiz untersucht, ob er gegen das Gesetz über die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland verstoßen hat.
Die Ermittlungen folgen einem Bericht der deutschen Zeitung Bild, der besagt, dass Einhorn möglicherweise auch mit dem israelischen Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir, einem ultrarechten Politiker, verbunden ist. Ben-Gvir hat in der Vergangenheit radikale Forderungen zur Zukunft des Gazastreifens geäußert, darunter die Umsiedlung palästinensischer Bevölkerungsgruppen nach Europa. Diese Aussagen haben in der internationalen Gemeinschaft für Aufsehen gesorgt.
Die Verbindungen zwischen Einhorn und rechtsnationalen Politikern in Europa sind bereits länger bekannt. Die israelische Justiz hat in den letzten Monaten mehrere Ermittlungen gegen politische Berater und Beamte eingeleitet, die angeblich gegen nationale Sicherheitsgesetze verstoßen haben. Die Ermittlungen gegen Einhorn sind Teil einer wachsenden Bewegung, die politische Einflussnahme und Verfassungsbruch in der israelischen Politik untersucht.





























