Die CDU hat am Montag in Berlin Gespräche mit der SPD und den Grünen eingeladen, nachdem die Linke, die SPD und die Grünen in der Hauptstadt über eine rot-grün-rote Regierung verhandelt hatten. Die CDU betont, dass die Gespräche nicht als Sondierungen verstanden werden sollen, sondern als formelle Einladung zu einem Treffen. Die SPD und die Grüne betonten, dass sie bisher keine Sondierungen durchgeführt hätten, sondern lediglich über die politische Situation im Bundesland Berlin diskutiert hätten. Die CDU-Landeschef Evers begründete das Gesprächsangebot mit der Notwendigkeit, die politische Situation in Berlin zu klären. Die Linke, die SPD und die Grüne streben nach der Auffassung der CDU nach einer Koalition, die aus SPD, Grünen und Linken besteht. Die CDU warnte jedoch vor einem „besorgniserregenden Verlauf“ der Sondierungen und betonte, dass sie sich nicht in eine rot-grün-rote Regierung einfinden wolle. Die politischen Parteien aus anderen Bundesländern wie Hessen warnen ebenfalls gegen eine Koalition aus SPD, Grünen und Linken in Berlin. Die Situation in Berlin bleibt unklar, da die Parteien weiterhin über die Zukunft der Regierung diskutieren.