Die Linke in Berlin hat nach ihrem Wahlsieg Pläne zur Enteignung von Wohnungskonzernen bekanntgegeben. Die Partei will Immobilienunternehmen in den öffentlichen Besitz überführen, um Mietpreissteigerungen und Wohnungsnot zu bekämpfen. Die Hans-Boeckler-Stifung hat bereits eine Studie veröffentlicht, die zeigt, wie eine Vergesellschaftung von Immobilienunternehmen theoretisch umgesetzt werden könnte.
Die Idee löst sowohl Unterstützung als auch Kritik aus. Einige sehen darin eine Lösung für die steigenden Mietkosten, andere befürchten, dass solche Maßnahmen die Wirtschaft destabilisieren könnten. Zudem polarisiert die Linke in Berlin, besonders nach Vorwürfen von Antisemitismus. Die Partei muss nun zeigen, wie sie ihre Pläne konkret umsetzen will, ohne die öffentliche Debatte weiter zu verschärfen.























