Die SPD hat nach dem Geburtstagsbesuch von Gerhard Schröder bei Wladimir Putin erneut Forderungen nach seinem Parteiausschluss ausgesprochen. Ein SPD-Verband forderte in einer Erklärung den Ausschluss des ehemaligen Bundeskanzlers, nachdem er im Juni 2024 den russischen Präsidenten besucht hatte. Die Aktion hat den innerparteilichen Streit verschärft.

Die Forderung wurde von mehreren SPD-Landesverbänden unterstützt. Die Verbandsvertreter kritisierten Schröders Besuch als politischen Fehler und betonten, dass er die Parteidisziplin verletzt. Zudem wurde der Parteivorsitzende Thomas Kemmerich zitiert, der den Besuch als „unverantwortlich“ bezeichnete. Die Forderung nach dem Ausschluss wurde in mehreren Medien berichtet, darunter der *Morgenpost*, das *Abendblatt* und *Yahoo News*.

Der Streit um Schröder begann bereits im Vorjahr. Die SPD war bereits zuvor von seiner Positionierung gegenüber Russland kritisiert worden. In der Vergangenheit hatte Schröder eine enge Beziehung zu Putin gepflegt, was in der Partei Kontroversen auslöste. Die aktuellen Forderungen sind Teil eines laufenden Prozesses, in dem die Partei versucht, ihre Positionierung zu klären. Die Forderung nach dem Ausschluss wird nun von mehreren politischen Akteuren unterstützt, darunter auch Mitglieder der Grünen.

Die Situation zeigt, wie stark die innenpolitische Debatte in der SPD aufgeheizt ist. Die Forderung nach dem Ausschluss von Schröder ist ein Zeichen für die zunehmende Kritik an der Parteiführung und der politischen Orientierung der SPD. Die Debatte wird voraussichtlich in den kommenden Wochen weiter intensiviert werden.