Donald Trump hat angekündigt, die Förderung von Öl, Gas und Mineralien in Grönland zu beschleunigen. Der US-Präsident betonte, dass die Ressourcen der Insel für die USA von entscheidender Bedeutung seien. Grönland gehört seit 1985 zu Dänemark, weshalb die Entscheidung der US-Regierung politische Spannungen auslöste.

Trump gab die Pläne während einer Pressekonferenz bekannt. Laut seinen Angaben sollen die Arbeiten in den nächsten Monaten beginnen. Die Förderung solle die Energieunabhängigkeit der USA stärken und gleichzeitig Wirtschaftswachstum ankurbeln. Die Regierung in Kopenhagen kritisierte die Pläne als unverantwortlich und betonte, dass die Umweltbelastung nicht unterschätzt werden dürfe.

Die Initiative von Trump folgt auf eine Reihe von politischen Entscheidungen, die den Fokus auf die Ausbeutung natürlicher Ressourcen legen. Im Jahr 2022 hatte der Präsident bereits eine ähnliche Strategie für den Alten Kontinent angemeldet. Die Pläne in Grönland sind Teil einer breiteren Strategie, die die US-Industrie in den globalen Rohstoffsektor zu stärken versucht.

Die Situation in Grönland hat in den letzten Jahren zu intensiven politischen Debatten geführt. Die dänische Regierung hat mehrfach darauf hingewiesen, dass die Insel ein besonderes ökologisches und kulturelles Erbe besitzt. Trumps Pläne werden daher nicht nur in den USA, sondern auch international kontrovers diskutiert.