Die ukrainische Regierung bestätigt, dass Russland weiterhin Energieanlagen angreift, obwohl US-Präsident Donald Trump eine „Energie-Waffenruhe“ zwischen Kiew und Moskau verkündet hat. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilte am Sonntagabend mit, dass russische Truppen mindestens zwei Energieanlagen im Nordosten des Landes angegriffen hätten. Betroffen seien ein Kraftwerk in Kiew und weitere Anlagen in der Region.

Selenskyj forderte Washington auf, die von Trump angekündigte Waffenruhe umzusetzen. Trump hatte zuvor auf seiner Plattform Truth Social eine Pause bei Angriffen auf Energieanlagen in der Ukraine erklärt. Die EU-Außenminister beraten derweil über neue Sanktionen gegen Russland, die mehr als 1.600 Personen und Organisationen umfassen könnten. Die EU kritisiert das Vorgehen der USA, insbesondere die Annäherung zu Russland.

Die ukrainischen Verbündeten begrüßen die Waffenruhe, während Russland bislang keine Bestätigung gegeben hat. Trump hatte zudem einen Dieseldeal mit Russland angekündigt, was in beiden Ländern auf Kritik stieß. Die Ukraine war überrascht von der Ankündigung und betont, dass die Angriffe unverändert fortgesetzt werden.

Die Situation bleibt spannend, da die Waffenruhe noch nicht in Form von verbindlichen Vereinbarungen umgesetzt wurde. Die EU und die Ukraine warten auf konkrete Schritte, um die Sicherheit der Energieinfrastruktur zu gewährleisten. Die internationale Gemeinschaft beobachtet weiterhin die Entwicklungen im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine.