US-Präsident Donald Trump hat seine Haltung im Ukraine-Krieg verteidigt und betont, Russland nicht vom Verhandlungstisch zu vertreiben. In einem Post auf seiner Plattform Truth Social sagte er, er arbeite an der Ausarbeitung eines Friedensvertrags und es gebe «große Fortschritte». Trump erwähnte zudem Verhandlungen über «Geiseln», was auf Gefangenen austausch zwischen den Kriegsparteien hindeuten soll, ohne jedoch Details zu nennen.
Russland hat einen Dreiergipfel mit Trump und chinesischem Staatspräsidenten Xi Jinping vorgeschlagen, um über ein Kriegsende in der Ukraine zu verhandeln. Dieses Treffen soll parallel zu Gesprächen stattfinden, die auch um russischen Dieselkraftstoff für den Weltmarkt gehen. Die Ukraine wird nicht an dem Treffen beteiligt.
Präsident Wolodymyr Selenskyj wirft Trump vor, die Ukraine zu Zugeständnissen an Russland zu drängen. Zudem meldet Russland Drohnenangriffe auf Ziele in St. Petersburg. Die Beziehungen zwischen Trump und Selenskyj seien «auf einen Tiefpunkt gesunken», so ein ntv-Reporterin.
Die USA versorgen die Ukraine nach einer Unterbrechung wieder mit Geheimdienstinformationen zur Abwehr russischer Raketenangriffe. Die US-Regierung sieht sich im Krieg als Vermittler. Die Verhandlungen bleiben unklar, ob sie zu einer Lösung führen oder weiterhin auf Hindernisse stoßen.



















