Die Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin war am Dienstag kurzfristig gesperrt, nachdem bei Bauarbeiten in der Nähe des Bahnhofs Müssen ein Sprengkopf aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden wurde. Die Deutsche Bahn teilte mit, dass zunächst keine ICE-Züge verkehren konnten. Die Sperrung wurde nach mehreren Stunden aufgehoben, nachdem die Gefahr beseitigt wurde.

Die Arbeiter stießen bei Bauarbeiten in Schleswig-Holstein auf den verdächtigen Gegenstand. Die Polizei bestätigte, dass es sich um einen Sprengkopf aus dem Zweiten Weltkrieg handelt. Hunderte Menschen wurden in der Nähe des Bahnhofs Müssen evakuiert, um die Sicherheit zu gewährleisten. Die Evakuierung dauerte mehrere Stunden, bis die Gefahr für die Bevölkerung gebannt war.

Der Vorfall erinnert an vergangene Sicherheitsmaßnahmen bei der Entschärfung von Munition aus dem Zweiten Weltkrieg. In der Region Müssen sind in der Vergangenheit mehrere Bombenfunde bekannt gewesen. Die Entschärfung erfordert spezielle Fachkenntnisse und wird von einer zuständigen Behörde durchgeführt. Die Bahnverkehrsbehörde hat in den letzten Jahren verstärkt auf Sicherheitsmaßnahmen bei der Wartung der Strecken geachtet. Die Störung hat zu Verzögerungen und Zugausfällen geführt, doch die Bahnverbindung ist nun wieder vollständig wiederhergestellt.