Mindestens 68 Menschen kamen bei einem schweren Zugunglück in der spanischen Provinz Toledo um. Die Kollision zwischen zwei Zügen auf der Strecke Richtung Andalusien ereignete sich am Mittwoch. Laut Verkehrsminister Puente sind erste Erkenntnisse zur Unglücksursache vorliegend, doch die genaue Ursache bleibt unklar.

Die Rettungskräfte arbeiten weiterhin an der Unglücksstelle. In der Region Toledo suchen Einsatzkräfte nach weiteren Verletzten und Toten. Die Suche nach den Opfern dauert an. Angehörige der Betroffenen sind verzweifelt. Die Suche nach Vermissten wird weiterhin intensiv durchgeführt.

Die Katastrophe löste in Madrid Proteste aus. Rechtsextreme Gruppen versuchen, das Unglück für ihre Zwecke zu nutzen. Bei einer Kundgebung gerieten Demonstranten mit der Polizei in Konflikt. Die Regierung wird für die Katastrophe verantwortlich gemacht. Die Situation bleibt spannend.