EU und China haben sich auf eine Drosselung chinesischer Hybridauto-Exporte nach Europa verständigt. EU-Handelskommissar Maros Sefcovic bestätigte nach Verhandlungen in Peking den Abschluss der ersten Phase der Gespräche. Die Exporte von Hybridautos aus China sollen künftig deutlich reduziert werden. Laut Sefcovic könnten die Lieferungen in die EU um mehr als die Hälfte sinken.
Die Entscheidung folgt auf monatelange Spannungen im Handelsstreit. China hatte zuvor lediglich von einer Einigung bei dem Thema gesprochen, ohne konkrete Details zu nennen. Die EU-Kommission war auf Druck der europäischen Automobilindustrie unterwegs, um den Export chinesischer Hybridautos einzudämmen. Die starken Exporte aus China belasten die lokale Industrie.
Die Verhandlungen fanden im Rahmen der bilateralen Gespräche statt. EU-Kommissar Sefcovic betonte, dass die EU nach Lösungen für den Handelsstreit sucht, während China bislang wenig kompromissbereit war. Die Einigung gilt als erster Schritt zur Entspannung der Handelsbeziehungen. Die Details der Drosselung und die genaue Umsetzung sind jedoch noch nicht vollständig geklärt.
Die Verhandlungen markieren einen Wendepunkt im Handelsstreit. Die EU will einen grundlegenden Neustart der Beziehungen mit Peking. Die Reduktion der Exporte soll die europäische Automobilindustrie entlasten. Die Auswirkungen auf den chinesischen Markt und die Verbraucher in Europa bleiben jedoch unklar.




























