Die Europäische Union und Kanada haben während eines Gipfels in Montreal neue Kooperationsprojekte im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) vereinbart. Ziel ist es, die Abhängigkeit von Großmächten wie China und den USA zu verringern. Die Zusammenarbeit umfasst zentrale Themen der Gegenwart, darunter KI, Sicherheit, LNG und seltene Erden.

Die beiden Partner schufen eine „Allianz für die Zukunft“, um Resilienz in Lieferketten und hybride Bedrohungen zu stärken. Die Kooperation wird auch in der Ukraine berücksichtigt. Die EU und Kanada planen, die Nutzung von KI in der nationalen Strategie zu beschleunigen.

Die deutsche Wirtschaft leidet unter einem Mangel an qualifizierten KI-Fachkräften. 79.000 IT-Stellen bleiben unbesetzt. Dies verlangsamt die Umsetzung der nationalen KI-Strategie und schwächt die Innovationskraft des Standorts. Im internationalen Vergleich hat Deutschland bereits an Boden verloren.

Die EU und Kanada streben nach mehr Unabhängigkeit und engere Zusammenarbeit. Die Bezeichnung der Partnerschaft bleibt jedoch uneinheitlich. Die Vereinbarungen sind Teil eines zweitägigen Gipfels, bei dem zahlreiche Projekte auf den Weg gebracht wurden. Die Kooperation soll die Resilienz und Sicherheit erhöhen.