Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat den tödlichen Schussangriff in Paris als rassistischen Terroranschlag eingestuft. Die Ermittler haben in der Wohnung und dem Auto des Beschuldigten Schriften wie „Mein Kampf“, der Koran und die Bibel gefunden. Die Entdeckung erfolgt kurz nach dem Anschlag, der zu mehreren Toten und Verletzten führte.

Die Polizei setzt in Paris und anderen Städten wie Lyon Tränengas und Wasserwerfer ein, um die Demonstrationen zu kontrollieren. Innenminister Gérard Collomb hat bis zu 70.000 Beamte auf die Straße geschickt. Bis 13 Uhr wurden bereits 135 Menschen festgenommen. Es gab bisher keine größeren Zwischenfälle.

Die Demonstrationen sind Teil der Reaktion auf den Terroranschlag. Die Polizei versucht, die Versammlungen zu regulieren, ohne zu viel Gewalt anzuwenden. Die Ermittlungen laufen weiter, und die Regierung betont die Notwendigkeit der Sicherheitsmaßnahmen.

Der Anschlag hat in Frankreich große Empörung ausgelöst. Macron bezeichnete den Vorfall als Wendepunkt. Die Ermittler arbeiten weiter an der Aufklärung, während die Sicherheitskräfte die Lage im Land unter Kontrolle halten.