Die Polizei in Frankreich hat nach erneuten Protesten und einem tödlichen Schussangriff in der Nähe von Paris die Sicherheitsmaßnahmen verschärft. Laut Innenminister Laurent Nuñez wurden bis 13 Uhr bereits 135 Demonstranten festgenommen. Die Anti-Terror-Einheiten patrouillieren in Paris, während der Louvre geschlossen bleibt. In Orléans protestierten rund 11.000 Menschen gegen den Parteitag des Rassemblement National.
Die Sicherheitskräfte sind in der Hauptstadt mit gepanzerten Fahrzeugen eingesetzt, um den Élysée-Palast zu schützen. Die Polizei fürchtet erneut heftige Krawalle. In der Region Trappes wurden drei weitere Personen im Umfeld des mutmaßlichen Attentäters festgenommen, darunter die Mutter des Verdächtigen. Die Ermittlungen laufen weiter, und es ist noch unklar, ob der Anschlag rassistisch motiviert war.
Die Demonstrationen sind Teil einer Serie von Protesten, die in Frankreich in den letzten Wochen stattgefunden haben. Die Polizei berichtet von geplünderten Geschäften und verwüsteten Vierteln. Die Regierung hat die Sicherheitskräfte verstärkt, um die Ordnung zu wahren. Die Demonstranten fordern eine Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen und eine stärkere Reaktion auf den Anschlag. Die Situation bleibt spannend, und die Ermittlungen werden fortgesetzt.
























