Donald Trump hat das Oval Office im Weißen Haus offiziell zum Nationaldenkmal erklärt. Der ehemalige US-Präsident nutzte eine Verordnung, um künftige Umbauten durch künftige Regierungen zu erschweren. Die goldverzierte Inneneinrichtung, die er während seiner Amtszeit installiert hatte, wird nun als geschütztes Denkmal eingestuft.

Die Entscheidung folgt auf eine umstrittene Umbaumaßnahme, bei der Trump den Raum mit Goldornamenten ausgestattet hatte. Mit der Erklärung zum Nationaldenkmal wird dem künftigen Präsidenten die Möglichkeit entzogen, ohne Zustimmung des Parlaments radikale Veränderungen vorzunehmen. Die Arbeiten am umstrittenen Triumphbogen wurden bereits vor der Erklärung ausgesetzt.

Die Maßnahme ist Teil einer langfristigen Strategie, um die Ästhetik und das Erscheinungsbild des Oval Offices zu bewahren. Trump betonte, dass die Veränderung des Raums „theoretisch unmöglich“ werde. Ex-Präsident Barack Obama kritisierte die Umgestaltung als unpassend, verglich sie mit einem Restaurant im Stil von Saddam Hussein. Die Entscheidung hat Auswirkungen auf die künftige Nutzung des Raums und die politische Symbolik des Weißen Hauses.