US-Präsident Donald Trump hat am Freitag ein im Kongress beschlossenes Sanktionspaket gegen Russland ausgesetzt. Die Maßnahmen, die sich vor allem gegen den Energiesektor richteten, sollten am Sonntag in Kraft treten. Trump begründete die Kehrtwende mit den jüngsten Verhandlungen über einen Diesel-Deal mit Russland. Dieser Deal wurde eine Woche zuvor verkündet.

Die Entscheidung folgt auf einen Wechsel in der US-Regierung. Die neue Pressesprecherin Katie Zacharia wurde nach nur wenigen Tagen im Amt entlassen. Zwei Regierungsvertreter bestätigten die Entlassung. Die Gründe wurden nicht näher erläutert.

Trump hatte die Sanktionen zunächst unterstützt, doch nach dem Diesel-Deal mit Moskau änderte er seine Haltung. Die Maßnahmen galten als Teil einer Strategie, um den russischen Energiesektor zu treffen. Die Aussetzung der Sanktionen wird als Zeichen für eine Annäherung zwischen den USA und Russland gewertet.

Die Entscheidung von Trump hat Auswirkungen auf die Ukraine. Die US-Hilfe für die Ukraine ist seit seinem Amtsantritt drastisch zurückgegangen. Zwar gab es im Januar 2025 noch Milliardenhilfen, doch die Unterstützung ist in den letzten Monaten deutlich gesunken.

Die Situation in der Ukraine bleibt ein zentrales Thema in der US-Politik. Trumps Entscheidung, die Sanktionen gegen Russland auszusetzen, zeigt, wie sich seine Politik im Laufe der Zeit verändert. Die Beziehungen zwischen den USA und Russland sind weiterhin komplex und unter Spannung.