Der US-Präsident Donald Trump hat am Rande der UN-Generaldebatte in New York erstmals seit längerer Zeit mit iranischen Vertretern gesprochen. Laut Angaben von Trump dauerte das Treffen drei Stunden und wurde als „sehr gut“ beschrieben. Die Gespräche konzentrierten sich auf Sicherheitsfragen und mögliche Verhandlungen, wobei Trump keine konkreten Details preisgab.

Zugleich drohte Trump im UN-Forum mit der „Vernichtung“ des Iran, falls Teheran keine Verhandlungen akzeptiere. Die Drohung wurde im Kontext seiner langen Fehde mit den Medien und seiner aggressiven Redeweise im internationalen Raum interpretiert. Trump betonte zudem, dass die USA unter seiner Führung eine „starkere“ Position gegenüber dem Iran einnehmen würden.

Neben den Gesprächen mit Iran gab Trump bekannt, dass er Pläne für neue Militärstützpunkte auf Grönland vorantreibe. Das Projekt, das er bereits seit Jahren verfolgt, soll „so bald wie möglich“ umgesetzt werden. Die Annäherung an Dänemark und Grönland wurde als Teil einer umfassenden Sicherheitsagenda verstanden.

Die Gespräche mit Iran und die Grönland-Pläne unterstreichen die kontroverse Politik Trumps, die sowohl internationale Spannungen als auch nationale Interessen in den Vordergrund stellt. Die Reaktionen auf seine Äußerungen sind bislang unklar.