Mehr als 60 Menschen starben bei einem schweren Zugunglück in Spanien. Laut Berichten wurden mindestens 69 Tote registriert. Eine der Opfer war eine 24-jährige Weitspringerin, die zuletzt in Berlin lebte. Die Unfallstelle liegt in Toledo.

Die Behörden warnten vor gefälschten SMS, die angeblich von der Guardia Civil stammen und Angehörigen die Identifizierung von Todesopfern mitteilen. Die Nachrichten stammen aus Urda, wo die Bergungsarbeiten laufen. Reporter wie Sebastian Kisters sind vor Ort und berichten über die Lage.

In Deutschland üben mehr als 1000 Einsatzkräfte einen deutschlandweiten Ausfall des Mobilfunknetzes. Das Szenario ähnelt dem Zugunglück in Spanien. Das THW und der Katastrophenschutz proben den Ernstfall auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz.

Die spanischen Behörden reagierten rasch. König Felipe VI. Und Königin Letizia besuchten Verletzte in einem Krankenhaus in Toledo. Die Situation hat die Bevölkerung erschüttert. Die Ermittlungen laufen, und es wird diskutiert, ob technische Systeme wie ERTMS eine Rolle spielten.

Das Unglück hat Auswirkungen auf die Verkehrsinfrastruktur. In Deutschland wird diskutiert, ob ähnliche Unfälle möglich sind. Verkehrsexperten erklären, warum das theoretisch passieren könnte. Die Suche nach den Ursachen ist noch nicht abgeschlossen.