Zwei Hochgeschwindigkeitszüge kollidierten in Spanien, wobei 69 Menschen tödlich verletzt wurden. Eine junge Athletin, die zuletzt in Berlin lebte, war unter den Toten. Die Ermittler bergen Fahrdatenschreiber aus den kollidierten Zügen, um die genaue Ursache des Unfalls zu klären. Die Behörden vermuten, dass ein Schnellzug mit bis zu 200 Stundenkilometern auf einen stehenden Zug prallte. Die genauen Details sollen durch die Daten der Schreiber aufgeklärt werden.

Die Ermittler konzentrieren sich auf den Ausfall des LZB, Funkanweisungen der Leitstelle in Madrid und eine minutengenaue Rekonstruktion des Unfalls. Die Behörden warnten zudem vor falschen SMS, die angeblich von der Guardia Civil stammen und Angehörigen die Identifizierung von Todesopfern in Urda melden.

Die Tragödie erschüttert das Land. König Felipe VI. Und Königin Letizia besuchten Verletzte in einem Krankenhaus in Toledo. Die Suche nach den Ursachen des Unfalls wird intensiv fortgesetzt. Die Ermittlungen sind noch in vollem Gange.