Außenminister Johann Wadephul hat am Dienstag in Berlin klargestellt, dass Deutschland die Ukraine weiterhin militärisch unterstützt, solange keine Friedenslösung erreicht ist. In einer Pressekonferenz betonte er, dass die Unterstützung unverändert bleibt, und forderte die internationale Gemeinschaft auf, sich für eine friedliche Lösung einzusetzen.

Die Bundesregierung hat in den letzten Monaten mehrere Lieferungen von Rüstungsgütern an die Ukraine genehmigt, darunter Munition und Panzer. Wadephul erklärte, dass die Lieferungen „nur in Absprache mit der internationalen Gemeinschaft“ erfolgen und dass Deutschland sich dabei an internationale Vorgaben halte. Zudem gab er zu verstehen, dass die Unterstützung nicht auf ein bestimmtes Datum begrenzt sei, sondern bis zur vollständigen Beendigung des Konflikts.

Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine hat seit 2014 die internationalen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland massiv belastet. Die deutsche Regierung hat in den letzten Jahren immer wieder betont, dass die Sicherheit Europas und die Stabilität der Ukraine Prioritäten seien. Die aktuelle Unterstützung entspricht dem Verständnis der Regierung, dass die Ukraine militärisch geschützt werden muss, um weitere Angriffe zu verhindern.